Olivier Garofalo

Neben Kurzgeschichten und Essays schreibt Olivier Garofalo in erster Linie für das Theater. Seine Stücke sowie Roman- und Filmadaptionen wurden u.a. am Theater der Stadt Aalen, an der Badischen Landesbühne Bruchsal, am ETA Hoffmann Theater Bamberg, am Gerhart-Hauptmann-Theater Görlitz-Zittau, am Rheinischen Landestheater Neuss, am Kasemattentheater Luxemburg, am Grand Théâtre Luxembourg, am Forum Theater Stuttgart, an der Kulturbühne Spagat München, am Theater Trier sowie am Nationaltheater Luxemburg, wo er zudem in der Spielzeit 2016/2017 Hausautor war, uraufgeführt.

Als Dramatiker wird er vom Felix Bloch Erben Verlag vertreten.

Foto: Jeanine Unsen/Mierscher Kulturhaus
Foto: Jeanine Unsen/Mierscher Kulturhaus

Dramatiker

In der Spielzeit 2021/2022 sind die Uraufführung von IM UMBRUCH am Kulturhaus Mersch (Luxemburg) sowie die Uraufführung von AM ENDE DES TAGES am Rheinischen Landestheater Neuss, wo er als Hausautor engagiert ist, geplant. Nach den Inszenierungen in Aalen, Bettemburg (Luxemburg) und Zittau wird sein Stück WARTE NICHT AUF DEN MARLBORO-MANN an der Badischen Landesbühne Bruchsal eine weitere Premiere erleben. Außerdem wird seine Bühnenadaption von DIE SCHNEEKÖNIGIN am Theater Eisleben nachgespielt.

Weiterhin im Repertoire bleiben WARTE NICHT AUF DEN MARLBORO-MANN am Theater der Stadt Aalen. DAS DENKENDE HERZ wird am 14. Oktober 2021 am Theaterhaus Stuttgart wiederaufgenommen sowie das  Klassenzimmerstück ES IST, WAS NICHT WAR am Gerhart-Hauptmann-Theater Görlitz-Zittau. In der polnischen Übersetzung ist ES IST, WAS NICHT WAR auch weiterhin als mobile Produktion in Polen zu sehen. WARTE NICHT AUF DEN MARLBORO-MANN wird ebenfalls auf Polnisch übersetzt.

Außerdem wird es in der Spielzeit 2021/2022 eine Reihe von Autorenlesungen mit Olivier Garofalo geben.


Dramaturg

Olivier Garofalo schloss als DAAD-Stipendiat sein Studium an den Universitäten Luxemburg, Köln und Trier mit dem Master of Arts ab. Ab 2011 arbeitete er als Dramaturg und ab der Spielzeit 2013/2014 als Chefdramaturg an der Badischen Landesbühne. Im Rahmen des Neustarts wechselte er 2015 als Dramaturg an das ETA Hoffmann Theater, wo er u.a. zahlreiche Uraufführungen betreute, mit Autor*innen wie Konstantin Küspert (Einladung mit EUROPA VERTEIDIGEN zu den Mülheimer Theatertagen und zur Woche der jungen Schauspielerinnen und Schauspieler) oder Kathrin Röggla sowie Regisseur*innen wie Frank Behnke, Mizgin Bilmen, Sibylle Broll-Pape, Mia Constantine, Cilli Drexel, Ronny Jakubaschk, Daniel Kunze, Niklas Ritter, Robert Teufel, Susi Weber, Hannes Weiler oder Julia Wissert zusammenarbeitete. Während dieser Zeit war er zudem Lehrbeauftragter an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg.

Seit der Spielzeit 2019/2020 arbeitet Olivier Garofalo als Hausautor und Dramaturg am Rheinischen Landestheater Neuss.