Neben Kurzgeschichten und Essays schreibt Olivier Garofalo in erster Linie für das Theater. Seine Stücke sowie Roman- und Filmadaptionen wurden u.a. am Theater der Stadt Aalen, an der Badischen Landesbühne Bruchsal, am ETA Hoffmann Theater Bamberg, am Gerhart-Hauptmann-Theater Görlitz-Zittau, am Rheinischen Landestheater Neuss (Hausautor von 2019/2020 bis 2023/2024), am Mierscher Theater Luxemburg, am CAPE Luxemburg, am Wolfgang-Borchert-Theater Münster, am Upstream Theater St. Louis/USA, am Kasemattentheater Luxemburg, am Grand Théâtre Luxembourg, am Forum Theater Stuttgart, an der Kulturbühne Spagat München, am Theater Trier sowie am Nationaltheater Luxemburg, wo er zudem in der Spielzeit 2016/2017 Hausautor war, inszeniert. Seine Stücken wurden ins Englische, Polnische und Rumänische übersetzt. 2024 wurde er für den Retzhofer Dramapreis in der Kategorie Junges Publikum nominiert. 2025 erhielt er die Autorenresidenz am Literarischen Colloquium Berlin (LCB).Er wird vom Felix Bloch Erben Verlag vertreten.
Als Dramaturg arbeitete er ab 2011 und ab der Spielzeit 2013/2014 als Chefdramaturg an der Badischen Landesbühne. Im Rahmen des Neustarts wechselte er 2015 als Dramaturg an das ETA Hoffmann Theater, wo er u.a. zahlreiche Uraufführungen betreute und mit Autor*innen wie Konstantin Küspert (Einladung mit EUROPA VERTEIDIGEN zu den Mülheimer Theatertagen und zur Woche der jungen Schauspielerinnen und Schauspieler) oder Kathrin Röggla zusammenarbeitete. Während dieser Zeit war er zudem Lehrbeauftragter an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg. Von 2019/2020-2023/2024 war er als Hausautor und Dramaturg am Rheinischen Landestheater Neuss engagiert. Er arbeitete mit Regisseur*innen wie Frank Behnke, Mizgin Bilmen, Sibylle Broll-Pape, Mia Constantine, Cilli Drexel, Thomas Goritzki, Ronny Jakubaschk, Jan Käfer, Jule Kracht, Katharina Kummer, Daniel Kunze, Thomas Maria Peters, Maik Priebe, Niklas Ritter, Caroline Stolz, Robert Teufel, Susi Weber, Hannes Weiler oder Julia Wissert zusammen.
Ab dem 1. August 2026 ist er künstlerischer Direktor am Mierscher Theater in einer Doppelspitze mit Pit Ewen.
Spielzeit 2026/2027
La Grande Dame
(Zweitinszenierung, Theater Paderborn, Premiere 24. Oktober 2026)
De Roude Léiw
(Zweitinszenierung, Mierscher Theater, Premiere 9. Dezember 2026, Regie: Benedikt Haefner)
Mäcbess
(Regie, Mierscher Theater, Premiere: 3. März 2027)
Mat dir!
(Wiederaufnahme am CAPE, Text & Regie)
Es ist, was nicht war
(Wiederaufnahme, Theater der Altmark Stendal)
