IM FOKUS

Das geheimnis von hohenbusch

Uraufführung

Seitdem Ivy ihre Heimatstadt verlassen hat, zieht es sie auf magische Art und Weise regelmäßig zurück nach Erkelenz. Zwar glaubt die junge Frau nicht, dort ihre große Liebe zu finden, aber vielleicht wird sie durch die Reise zu ihren Wurzeln eines Tages verstehen, warum ihre leibliche Eltern sie zur Adoption freigaben. Ähnlich ergeht es zu einer ganz anderen Zeit Eva, die vor mehreren Jahrhunderten als Kleinkind im Haus Hohenbusch abgegeben wurde und entgegen der Regeln des Kreuzherrenklosters heimlich von einem Bruder aufgezogen wird. Und während in der Gegenwart sehr zum Verdruss eines geheimen Ordens Archäologinnen versuchen einen versteckten Tunnel unter den Klostermauern zu finden, verbinden kosmische Kräfte die zwei jungen Frauen aus unterschiedlichen Zeiten und lassen sie erahnen, was wahre Liebe sein könnte …

 

Regie: Stefan Bockelmann

Premiere: 31. Oktober 2025

Produktion: Erka Ensemble

 


mat dir!

Uropféierung

Säitdeem d’Isa mat senger Mamm geplënnert ass, geet him alles ferme op d’Nerven. Et fënnt kee wierklechen Uschloss a souwéisou ass a sengen Aen alles sënnlos. Déi Welt, an déi d’Isa geworf ginn ass, gefält him net, an déi Zukunft, déi déi Erwuessen him verspriechen, wëll et net. Dowéinst entscheet hatt, einfach alles ze veränneren. Am Plaz ze maache, wat alleguer mengen, wat ee maache muss, mécht hatt sech op d’Sich no der eegener Stëmm. Lues awer sécher mierkt et, dass et ëmmer nëmme funktionéiert huet, ouni ze wësse firwat. Vun elo u wëll d’Isa säi Wee goen. Mä ganz esou einfach ass dat eben net, scho guer net, wann een sech dann dach net komplett isoléiere kann a kucke muss, mat all deenen aneren ze liewen, ouni sech zu verstellen. Mat dir! ass ee Klassenzëmmerstéck fir Jonker ab 14 Joer mat Live-Musek. Ouni Distanz gëtt hei d’Realitéit vu jonke Mënschen thematiséiert, déi an enger oniwwersiichtlecher Welt no Orientéierung an hirem eegene Wee sichen.

 

Text & Regie: Olivier Garofalo

mam Betsy Dentzer a mam Frin Wolter um Akkordeon

Produktion: CAPE - Centre des Arts Pluriels Ettelbruck

 

UA: 23. Januar 2025

 

vertreten durch Felix Bloch Erben

Es ist, was nicht war

Wiederaufnahme

 Als Isabelle ihren neuen Mitschülerndwm von ihrer besten Freundin und deren gewalttätigen Vater erzählt, bringt ein unerwarteter Besucher ihr Konzept gehörig durcheinander.

Isabelle ist neu in der Klasse und soll sich ihren Mitschülernwmd vorstellen. Doch anstatt von sich erzählt sie von Elisabeth, ihrer besten Freundin. Denn bei Elisabeth ist nichts so, wie es sein sollte. Seit Jahren sitzen sie und ihre Mutter auf gepackten Koffern für den Fall, dass der Vater vollends die Kontrolle verliert und sie vor ihm fliehen müssen. Als plötzlich mit Mike ein unerwarteter Besucher in der Klasse auftaucht, entspinnt sich zwischen ihm und Isabelle ein verzweifeltes Ringen um die richtige Deutung der Geschichte von Elisabeth und ihrem Vater.

Häusliche Gewalt hat viele Facetten. Ein verbindendes Element ist das Schweigen. Denn Gewalt zu erfahren, ob körperlich oder verbal, ist mit Scham behaftet. Die Opfer fühlen sich schuldig und isoliert. »Es ist, was nicht war« führt Kinder und Jugendliche behutsam an das Thema heran und macht Mut, die Gewalt- und Schweigespirale zu brechen.
 
Regie: Greg Stosch
Ausstattung: Gretl Kautzsch

Premiere: 21.9.2024 / Theater der Altmark Stendal / Kaisersaal 

„Die Darstellung von häuslicher Gewalt gegen Kinder ist auch für das Theater ein hochsensibles und emotionales Thema. Mit der Premiere des Klassenzimmerstücks für Menschen ab 13 Jahren von ES IST, WAS NICHT WAR legt das Theater der Altmark eine Inszenierung hin, die einerseits zu Herzen geht, andererseits aber auch Entsetzen auslöst. (…) Es dauerte einige Sekunden am Ende von ES IST, WAS NICHT WAR, bis das Publikum zu applaudieren begann. So, als ob es erst das Gesehene realisieren und den Schluss verarbeiten musste. Doch dann wollte der Applaus kein Ende nehmen (…)“

(Altmark Zeitung/Thomas Pfundtner)

 

„Um [jungen Menschen] eine Brücke aus der Isolation zu bauen, hat der Autor und Dramaturg Olivier Garofalo (…) das Klassenzimmerstück ES IST, WAS NICHT WAR geschrieben. Sein Stück beleuchtet verschiedene Facetten häuslicher Gewalt zwischen Erwachsenen, von Männern an Frauen, von Frauen an Männern, und an Kindern. Die eindrückliche Inszenierung von Greg Stosch folgt der raffiniert verschachtelten Dramaturgie des Stückes. (…) Um folgen zu können, muss der Zuhörer immer aktiv mitdenken, und das ist so gewollt.“

(Volksstimme Stendal/Aud Merkel) 

 

vertreten durch Felix Bloch Erben